so…. this is Bento?!

a delicious diary..

Korokke – mal einfach *Rezept* 15. Dezember 2013

Filed under: etwas zeitaufwändiger,Rezepte — Rose @ 18:29
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Lange Zeit habe ich mich nicht an Korokke herangetraut, da es immer so kompliziert aussah und ich es mit Frittieren eh nicht so hab..

Aber der Kochkurs hat mir die Angst genommen – und nun möchte ich das grandiose Rezept unserer Sensei (von mir ein wenig abgewandelt…) weitergeben!

Korokke – für ca. 3 Personen

  • 4-5 große Kartoffeln
  • 200g Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • Salz/Pfeffer
  • Ei
  • Panko (grobes Paniermehl) bzw Toasbrot (gebacken und kleingerieben)
  • Öl zum ausbacken

Die Kartoffeln mit Schale in Salzwasser sehr weich kochen, dann in kaltem (Eis-)Wasser auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel sehr fein schneiden und mit dem Hackfleisch zusammen anbraten.

Die Kartoffeln pellen, zerstampfen, das Hack-Zwiebelgemisch dazugeben und mit Salz/Pfeffer nach Geschmack würzen.

Ca. 2-3 cm Öl in einer Pfanne erhitzen.

Ei in einer Schüssel kurz aufschlagen und Panko auf einen Teller geben.

Aus der Kartoffelmischung Handteller große Frikadellen formen, diese durch das Ei ziehen und anschließend in Panko wenden, dann im Öl frittieren – fertig zum genießen :3

Am Besten passt dazu die Bulldog Tonkatsu soße (*siehe Bild hier*) – die bekommt man in den meißten Asiamärkten und Onlineshops. Zur Not gehts auch mit Ketchup.. aber das ist dann halt nicht wirklich japanisch ^^

Das Bild oben ist übrigens mein Korokke Bento #2 ^^
Diesmal mit Konyaku-ni, Nimono und Spaghetti-Sesamsalat~

 

Korokke Bento 11. Dezember 2013

Filed under: etwas zeitaufwändiger — Rose @ 20:05
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meh -.- da ist es schon wieder eine Ewigkeit her, dass ich das letzte Bento gebloggt habe!! Dabei ist das hier doch eigentlich ein … Bento Blog ?!

Vom Kochkurs inspiriert habe ich mich dran gewagt! Korokke!

 

*leider mal wieder kein schönes Foto, da Zeitstress und bääääääääh*

Reis mit Furikake, Ingen Iri Shougayaki-Maki (Fleischröllchen mit Bohnenfüllung in Ingwersoße), japanischer Kartoffelsalat, Korokke & Nimono!

Und… Volltreffer!

Männe hat am Telefon fast geheult vor Freude und als er wieder zu Hause war, hab ich eine riesen Dankesrede bekommen!! Hat eigentlich nurnoch der Orden gefehlt XD

Korokke wird es jetzt also öfter geben :3

 

Karaage menü – frittiertes Hühnchen 27. November 2013

Filed under: etwas zeitaufwändiger — Rose @ 07:32
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Heute mal wieder ein bissel traditioneller.. Karaage!

Ich habe beim Einkauf im japanischen Supermarkt vor einer Weile ein Pulver für Karaage geschenkt bekommen. Normalerweise wusel ich mir Panaden etc. selbst zusammen, aber wenn man so eine Mischung schonmal in die Hand bekommt, kann man sie ja auch ausprobieren ^^

Die Zubereitung war ziemlich einfach – Pulver mit Wasser verrühren, Hühnchenstücke eintunken und frittieren.

Da ich von klassischen Karaage ausgegangen bin (groß, mit Haut, knusprig), habe ich mir ein ganzes Huhn gekauft, und hauptsächlich die Schenkel mit Haut für dieses Gericht verarbeitet.

Leider wurden sie nicht ganz so knusprig und gut, wie ich es erwartete, aber geschmacklich waren sie ok.

Dazu gab es Jiako-pon Tofu (Ich liebe die kleinen Fischis! In Japan kann man kleine Knabbertüten mit honig-salz Mandelsplittern und diesen Fischen.. Männe muss mir immer mindestens 1 kg mitbringen^^), Kiriboshi Daikon no Ni (getrockneter Daikon eingekocht mit Möhrchen), Misosuppe mit Kartoffeln und Zwiebeln & Sansai-Gohan (Reis mit „Gemüse von den Bergen“ e.g. Pilze etc.)

 

きゅうりの味噌漬け – kyuri no misozuke *rezept* 23. November 2013

Filed under: einfach und schnell,Rezepte,vegetarisches — Rose @ 19:08
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Muhaha, ich liebe Tsukemono!

Gestern Abend habe ich endlich mal genug Lust gehabt, um Misozuke anzusetzen – und da ich keine Lust auf wochenlanges Warten hatte, habe ich einen kleinen Trick genutzt und das Miso mit ein wenig Joghurt gestreckt! Die Milchsäurebakterien beschleunigen nämlich den Prozess und beeinflussen kaum den Geschmack^^

 

Hier also das Rezept für in Miso eingelegte Gurke
(kleine Beilagenportion)

  • ca. 10cm Gurke, in Achtel gestiftet
  • 1El Miso nach Wahl
  • 1 El Joghurt

Miso und Joghurt zu einer glatten Paste verrühren, die Gurke schneiden und die innere Kernschicht entfernen (enthält zu viel Wasser). Nun die Gurkenstücke in die Paste geben und gut vermischen. Die Gurken sollten jeweils komplett mit der Misopaste bedeckt sein.
Ca. 12-24h im Kühlschrank ruhen lassen und genießen! ca. 2-3 Tage im Kühlschrank haltbar.

* Verschiedene Misosorten = verschiedener Geschmack! Ich liebe Shiromiso (helles mildes Miso) und habe es daher verwendet – aber auch mit Aka-miso (rotem Miso) schmeckt es toll! Probiert euch durch ^^

* Wer an japanische Gurken herankommt, sollte unbedingt diese nehmen!! Die braucht man dann auch nicht zerkleinern (oder deren Kerne herauszupulen) – einfach Stücke in der gewünschten Länge abschneiden, mit Salz einreiben und ca. 10 Minuten stehen lassen damit Wasser entzogen wird, dann abspülen und in die Misomischung geben :3

* Man kann dieses Tsukemono mit der Misomischung zusammen essen, oder das Miso abwaschen und das Gemüse dann essen – probiert aus, was ihr lieber mögt!

 

 

大根の甘酢漬けDaikon no amazu-zuke Rezept 22. November 2013

Filed under: etwas zeitaufwändiger,Rezepte — Rose @ 17:47
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In süßlichem Essig eingelegter Daikon

Zutaten:

  • ca. 10-15 cm Daikon
  • 1/2 Möhre
  • etwas Essigwasser zum kochen
  • 1/2 Tasse Reisessig (am Besten Mizukan – der ist schön mild)
  • ca. 4 Tl Zucker
  • 2-3 EL Wasser
  • 1-2 getrocknete Chilischoten

Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden, evtl mit Motivausstecher bearbeiten, dann Salz darüber streuen und es leicht einmassieren. Für ca. 10 Minuten stehen lassen damit die Möhren biegsam werden und Wasser verlieren.
Den Daikon schälen und in einer Essigwasser Mischung für ca. 2 Minuten blanchieren.

In der Zwischenzeit  in einem Glas Essig, Zucker und Wasser vermischen bis der Zucker sich gelöst hat. Abschmecken. Ist die Flüssigkeit zu süß, etwas mehr Essig hinzufügen – ist sie zu sauer, darf noch ein bisschen mehr Zucker dazu.

Die Möhren mit klarem Wasser abspülen und ausdrücken, zusammen mit dem Daikon in die Flüssigkeit geben. Das Glas sollte gut gefüllt sein, aber nicht überlaufen.

Über Nacht (mindestens 12h) stehen lassen  – genießen :3

Das Gemüse hält sich ca. 4-5 Tage, wenn es im Kühlschrank gelagert wird.

 

チキン南蛮 – chicken nanban 21. November 2013

Chicken Nanban ist eine Art frittiertes Hühnerfilet mit Eiersoße – und da ich momentan mal wieder ein paar neue Sachen ausprobieren mag, stand dies also gestern auf meinem Kochplan.

Leider hat mein Männe schon alles angeknabbert bevor ich gute Photos machen konnte, somit gibt es hier nur die Handy-Schnellversion ~.~

Dazu gab es noch Daikon Misoshiru, Nimono, Daikon Shoyutsuke, butter-shoyu Kartoffeln und natürlich Reis.

Es gibt viele Rezepte für Nanban – hier ist das, was ich uns zusammengewürfelt habe~

Chicken Nanban Rezept:
(für 2 Personen)

A:

  • 2 dünne Hühnerbrustfilets
  • Mehl
  • 1 Ei
  • Panko (japanisches Paniermehl)
  • Salz&Pfeffer
  • Öl zum braten

B:

  • 2 gekochte Eier
    • 4EL japanische Mayonaise (z.b. Kewpi)
    • 1/2 Zwiebel klein gewürfelt
    • etwas Salz&Pfeffer
    • evtl Zitronensaft

Einen großzügigen Schuss geschmacksneutrales Öl in einer Pfanne erhitzen.
Die Hühnerbrustfilets waschen, abtrocknen und mit dem Mehl bestäuben, Ei mit Salz&Pfeffer mischen, Filets durch die Eimischung ziehen und anschließend das Panko fest andrücken.
Die panierten Filets nun in der Pfanne von beiden Seiten knusprig anbraten, dann entweder einen Deckel auf die Pfanne geben und die Temperatur herunterdrehen, so dass die Filets durchgaren können, oder die Filets in den vorgeheitzten Backofen geben und dort gar backen.

In der Zwischenzeit die gekochten Eier pellen und fein würfeln. In einer Schale mit den übrigen Zutaten von B vermengen und abschmecken. Wer es säuerlicher mag, kann etwas Zitronensaft hinzufügen.

Die Filets in Scheiben schneiden, die Soße darübergeben und evtl. mit Salat anrichten (typische Kombination in japanischen Restaurants) – fertig :3

Ich habe abends ein wenig mehr gekocht, um die Reste im heutigen Bento unterzubringen (falls ihr es ins Bento steckt, bitte gut kühlen!!)

 

Basic Hefeteig für Pandas, Schweinchen und anderes japanisches Backkrams 24. Oktober 2013

Hier ist eines meiner Lieblingsrezepte wenn es um japanische (süße) Brötchen etc. geht ^^

Zutaten:

  • ca. 250g Mehl
  • 1,5 Tl Trockenhefe
  • 4 EL Zucker
  • 1 Priese Salz
  • 40g Butter
  • 2 Eigelb
  • 120ml Milch

Wer mit einem Brotbackautomaten arbeitet, gibt einfach zuerst die Milch mit Zucker und Hefe ins Rührprogramm, Salz und Eigelbe einmischen lassen und das Mehl einsieben. Nachdem die Zutaten ca. 5 Minuten durchgeknetet wurden, gebt die Butter dazu und lasst es ca. 10 Minuten weiterkneten. Falls der Teig viel zu klebrig sein sollte, jetzt noch etwas Mehl dazugeben, dann den Teig 15-20 Minuten ruhen lassen und weiterverarbeiten.

Per Hand fängt man mit einem Vorteig aus warmer Milch, Hefe und Zucker an, den man ca. 10 Minuten gehen lässt.

Alle anderen Zutaten in eine Rührschüssel geben und dann das Hefegemisch einkneten.

Am Anfang wird es eine furchtbare Schweinerei geben, aber wenn man ca. 10 Minuten kontinuierlich kräftig knetet, verfestigt sich der Teig nach und nach. Er sollte vor der Ruhezeit von 20 Minuten noch ein wenig (nicht zu stark) an der Schüssel kleben und lässt sich danach gut weiterverarbeiten.

Für die Pandas habe ich unter 1/4 des Teiges schwarzen Backkakao geknetet, für die Schweinchen unter die Hälfte vom Teig.

Für andere Sachen lasse ich den Teig meißt hell.

Für Augen etc. benutze ich gerne Schokotröpfchen oder Rosinen – als Füllung eignen sich alle Arten von Anko oder auch Fruchtfüllungen, die mit ein wenig Gelantine/Stärke/AgarAgar abgebunden werden damit hinterher nichts rausläuft.

 

 
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