so…. this is Bento?!

a delicious diary..

Banana-chocolate icecream 18. Februar 2014

 

Was tun, wenn sich unerwartet Gäste fürs Frühstück am nächsten Morgen anmelden und man nichts vernünftiges im Haus hat?

Richtig, man räumt durch sämtliche Küchenschränke und hofft darauf, noch etwas verwertbares zu finden mit dem einen Akzent setzen kann und den Besuch vom Hocker haut. Tschakka.

Ich öffne also alle meine Schränke und krame mich vor bis in die hinterste Ecke…. und siehe da, ich finde… NUTELLA!!!

I love Nutella!

Ja, ich gebe es zu, ich gehöre zu der Sorte Menschen, die Nutella sogar mit dem Löffel futtern wenn man sie lässt. (..und hinterher stehe ich heulend im Bad, weil ich doch eigentlich abnehmen will…und so..)

Ein weiterer Blick durch die Küche – Bananen!

Männe behauptet er konnte quasi in Zeitlupe mitverfolgen, wie sich die Schräubchen in meinem Gehirn drehten bis meine Augen zu leuchten anfingen und er wusste – jetzt ist alle Hoffnung verloren.

…Er ist ins Bett gegangen, als ich den Mixer aus dem Schrank holte….

Das Rezept ist ebenso einfach wie genial! Zwei Komponenten – eine Eiscreme!

In diesem Fall also Nutella und Banane.

Bananen pürieren, Nutella nach Belieben unterrühren und ab damit ins Eisfach – fertig!

Muss ich erwähnen, dass nach dem Fotos nichts mehr übrig geblieben ist? Dass der Besuch mir nicht glauben wollte, dass ich wirklich nur 2 Sachen zusammengemanscht habe und dass die Kinder jetzt alle 2 Minuten ankommen und sagen „aber Mama, wir haben doch noch Bananen, nicht? Und Nutella haben wir auch, richtig? Können wir nicht nochmal….“

 

 

Milktea Pralinen – valentines day (kitchen chaos) #4 17. Februar 2014

 

Da ist der Valentinstag schon wieder *schwupps* vorbei… und ich kam garnicht dazu, hier die restlichen wundervollen Dinge zu posten, die ich Männe und mir gegönnt habe! Aber egal, das hält mich ja bekanntlich nicht auf – und so poste ich es eben jetzt nach und nach.

Freitag hatten wir nicht wirklich viel Zeit für Romantik und co. Männe war bis spät Abends noch auf Geschäftsreise *seufz* schonwieder…

Außerdem war es ja „nur“ Valentinstag und somit war es ja eh nur meine „Pflicht“, etwas zu zaubern. Fies eigentlich, aber hey – wir Mädels bekommen dafür den ‚white day‘ im Mai an dem wir verwöhnt werden!

Ich holte ihn also (mit einer kleinen Tüte Kekse & Pralinen bewaffnet) am Flughafen ab, genoss auf dem Weg nach Hause im Zug 20 Minuten Kuschelzeit und saß dann eine ganze Weile alleine auf unserem riiiiiiesigen Sofa herum. Irgendwann kam er dann und…. überraschte mich ?!

 

 

Da wir jetzt ja in Deutschland leben, hat er mir zum „deutschen Valentinstag“ auch eine Kleinigkeit mitgebracht! Pralinen! Aus der Schweiz! Von Lindt & Sprüngli!!! Awwwwwwww!

Aber zurück zu meinem Küchenchaos – ich bin natürlich um seine Lieblingspralinen nicht herumgekommen – Milktea Pralinen.

 

 

Die Herstellung ist mehr als einfach – ihr braucht:

Die Namachoko nach Rezept zubereiten und auskühlen lassen. Formt aus der Masse Bällchen in der euch vorschwebenden Pralinengröße, legt sie auf einen Teller mit Backpapier und stellt sie ca. 15 Minuten ins Gefrierfach zum anhärten.

Schmelzt nun die weiße Schokolade über einem Wasserbad (oder in der Microwelle) und lasst sie unter rühren ebenfalls soweit auskühlen, dass sie sich nicht mehr – oder nur noch leicht- warm anfühlt.

 

 

Nun wird es matschig – nehmt euch eine der Kugeln plus einen Schwung von der weißen Schokolade und rollt diese einfach zwischen euren Handflächen vorsichtig, bis die ganze Kugel mit Schokolade überzogen ist. Nehmt unbedingt genug Schokolade, damit die äußere Schicht nicht zu dünn wird!

Legt nun eure handgerollten Meisterwerke auf Backpapier und lasst sie trocknen ~ fertig!

Zum Tauchen sind diese Pralinen leider ein bisschen zu weich *seufz* – zumindest sind sie bei mir so nichts geworden und sahen handgerollt einfach viel schöner aus!

 

 

Das Prinzip funktioniert übrigens auch mit anderen Nama-sorten – ich poste demnächst noch ein paar, die es bislang noch nicht auf diesen Blog geschafft haben~

 

雪イチゴ ・ yuki ichigo – valentines day (kitchen chaos) #3 14. Februar 2014

 

Yuki ichigo heißt übersetzt „Schnee Erdbeere“ und ist in Japan meißt in der Winterzeit in einigen Läden zu finden.

Vom Aussehen her erinnert es mich immer an die Prinzess Tarta von Ikea (eine Art Marzipankuchen) – geschmacklich ist es jedoch wesentlich leichter und wenn man leckere Erdbeeren bekommt, schmeckt es einfach himmlisch!

Das Rezept an sich ist relativ leicht, aber der Zusammenbau hat es in sich (mir ist „mein“ Mochiboden auch noch viel zu dick..) und daher werde ich die Tage mal ein Step-for-step Bildertutorial machen~

Wünsche euch einen tollen Valentinstag!!

Rose

 

the world needs more sprinkles! now! – valentines day (kitchen chaos) #1 11. Februar 2014

Auch, wenn ich nicht so gerne auf anderen Blogs kommentiere ( weiß nie, was ich schreiben soll…) so lese ich doch eine ganze Menge regelmäßig. Meißt über Japan bzw. von Leuten, die in irgendeiner Weise mit Japan verbunden sind – aber auch jede Menge foodblogs.

Auf einem dieser unzähligen Blogs (keine Ahnung auf welchem..?!) habe ich vor Ewigkeiten mal ein Bild von Popcorn mit Sprinkles zum Valentinstag bzw. zu Weihnachten gesehen – und mich direkt verliebt! Pooooppppcorn!!! Sprinkles!!! Schokolade!!!

Auf zum Einkaufen und natürlich durften die Kinder aussuchen, was denn alles mit in die Rührschüssel soll- Monster #1 entschied sich für Smarties, Monsterchen #2 für rosa&gelbe Zuckerblümchen.

Für unsere zweite Portion kauften wir noch rosa Zuckerperlen..

Die Zubereitung ist super leicht~

White chocolate popcorn with sprinkles:

Zutaten

  • Popcorn nach Belieben (Microwellenpopcorn geht auch – aber bitte ungesüßt und ohne Salz)
  • 1 Tafel weiße Schokolade
  • (evtl. ein paar Tropfen Vanilleessenz/Aromen nach Belieben zum Einrühren in die Schokolade)
  • Sprinkles!!! (smarties, M&Ms, Zuckerperlen/Blumen, zerkleinerte cookies, was auch immer)

Schmelzt die Schoki über einem Wasserbad (oder vorsichtig in der Microwelle) und stellt sie beiseite.

Gebt nun die Maiskörner ohne Zugabe von Fett in einen großen Topf mit Deckel und erhitzt sie, bis alle Körner aufgepoppt sind (immer in Bewegung halten damit nichts anbrennt!!) – oder bereitet euer Microwellenpopcorn nach Packungsanweisung zu.

Gebt nun das Popcorn in eine große Schüssel, schüttet die Schokolade darüber und verrührt alles gut. Zum Schluss nun noch die Sprinkles mit in die Schale und fleißig weiterrühren, bis sich alles gut vermischt hat!

Am schnellsten trocknet das Popcorn, wenn ihr es auf einem Stück Backpapier ausbreitet und ca. 2-3h in Ruhe lasst.

Achtung – hohe Suchtgefahr! Möglichst wärend der Trocknungsphase (…und auch danach) außerhalb der eigenen Reichweite aufbewahren!! Am Besten direkt in viele kleine Tüten packen und an Nachbarn/Freunde/Verwandte verschenken ^^

 

蒸しパン・ Mushipan 1. Februar 2014

 

 

Ich liebe diese locker luftig leichten Sattmacher!

Mushi heißt übrigens „gedämpft“ und Pan heißt Brot – Mushipan ist also gedämpftes Brot ^^

Als meine beiden Monsterchen noch knuddelig klein waren, habe ich gelegentlich Mushipan für unterwegs gedämpft, denn sie sind super einfach zuzubereiten, nicht zeitaufwändig, nicht zu süß – und man kann prima Gemüse darin verstecken ( ‚ u ‚)/

In letzter Zeit habe ich sie allerdings nicht mehr selber gemacht, da Sohnemann die Konsistenz eh nicht mehr mag, Töchterchen lieber richtige Muffins haben wollte und ich mich in Japan regelmäßig an den Conbini-Versionen überfuttert habe.

Donnerstag kam dann unsere neue Mikrowelle.

Was hat eine Mikrowelle mit gedämpften Muffins zu tun?

Jede Menge……

Nachdem ich mich an Wagashi ausgetobt habe, stand die Mikrowelle nämlich erstmal nur dekorativ in der Gegend rum.

Das ist natürlich nicht Sinn und Zweck eines solchen Gerätes – ich kramte also in meinen alten Rezeptaufzeichnungen und stieß auf mein damaliges Mushipan Rezept!

Nach einem kurzen Kühlschrankcheck wanderten dann auch direkt Edamame und Möhrchen ins kochende Wasser und es gab kein Halten mehr^^

 

 

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 20g Zucker
  • 15g Öl
  • 50 g Soyamilch
  • 100 g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • Gemüse/Schokolade/Obst nach Belieben

 

Obst/Gemüse etc. vorbereiten. Harte Zutaten wie z.B. Edamame sollten kurz blanchiert (kurz in kochendem Wasser vorgegart werden) und die fast durchsichtige Haut der einzelnen Bohnen sollte entfernt werden. Obst sollte kleingeschnitten werden.

Zuerst Mehl, Backulver und Zucker gut mischen, dann alle anderen Zutaten hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren.

Nun entweder die optionalen Zutaten untermengen und dann in Silikon-Muffinförmchen geben, oder zuerst den Teig in die Formen geben und dann ausdekorieren – wie ihr mögt ^^

Bei meinen Edamame-Mushipan habe ich zuerst eine dünne Schicht Teig eingefüllt, die Möhrchen darauf gestreut und angedrückt, dann den restlichen Teig drüber gegeben und zum Schluss habe ich die Edamame als Verzierung aufgelegt~

Bei den Mushipan im Hintergrund habe ich Schokodrops unter den Teig gerührt.

Habt ihr eure Muffinförmchen gefüllt, stellt nun die Mikrowelle auf ca. 600 Watt ein.

Am Besten gebt ihr die Mushipan einzeln in die Mikrowelle. Für 1 Mushipan braucht ihr ca. 1 – 1,5 Minuten – es geht wirklich sehr schnell und macht Spaß, zuzuschauen wie sie aufgehen.

Gart ihr 3 Mushipan gleichzeitig in der Mikrowelle, so erhöht sich die Garzeit auf ca. 3-4 Minuten. Testet nach 3 Minuten an, ob die Oberfläche noch matschig ist und falls ja, lasst sie noch eine Minute weitergaren.

Habt ihr keine Mikrowelle, könnt ihr die Mushipan natürlich auch im Dampfgarer garen! Da passen auch mehr auf einmal rein ^^ Im Dampfgarer brauchen diese kleinen Leckerbissen ca. 10 Minuten bis zur Perfektion~Achtet darauf, dass wärend des Dämpfens kein Kondenswasser in die Formen tropft, da die Mushipan sonst nicht so gut aufgehen. Am einfachsten lässt sich das durch ein Handtuch verhindern, dass ihr über die Dampfkörbe bzw. unter den Deckel klemmt~

Itadakimasu!

 

 

 

Wagashi des Monats: Januar 31. Januar 2014

Filed under: etwas zeitaufwändiger,süßkrams — Rose @ 10:30

 

Kissen und ich haben ein neues Projekt gestartet, bei dem wir euch jeden Monat ein spezielles Wagashi vorstellen wollen.

Wagashi sind traditionelle japanische Süßigkeiten, die üblicherweise zu Matcha gereicht werden. Der herbe, bittere Geschmack des Matchas harmoniert dabei wunderbar mit der süßen cremigen Konsistenz der Wagashi.

Viele traditionelle Wagashi bestehen aus Anko – Bohnenpaste – das gefärbt und geformt wird.

Bei unserer Version haben wir einen Teil des Ankos mit Klebreismehl gemischt, um eine festere Außenkonsistenz zu erreichen.

Als Wagashi für Januar haben wir „Matsu“ gewählt. Matsu ist ein typisch japanischer Baum (pine tree), der immergrün ist. Sieht ein wenig aus wie eine aufgeblähte Raupe (finden wir..)^^

 

Das Formen war garnicht so einfach..

 

 

 

チョコチップ団子 ・ Choco-chip Dango 19. Januar 2014

Filed under: einfach und schnell,Rezepte,süßkrams — Rose @ 22:23
Tags: , , , , ,

 

Meh -.- da bloggt man ein paar Tage mal nicht, und schon staut sich wieder alles endlos auf!

Da Kissen und ich nach unseren gemeinsamen Kochkurs-Abenteuern beschlossen haben auch weiterhin regelmäßig gemeinsam den Kochlöffel zu schwingen, haben wir uns heute getroffen um Dango zu machen!

Nein, natürlich nicht irgendwelche Dango.. Schoko sollte es sein! Viel Schoko!

Zutaten für ca. 16 Dango:

  • 100g Shiratamako (Shiratama Mehl)
  • 1 Tl Zucker
  • 89~90ml Wasser
  • 28g Vollmilchschokolade
  • ca. 2 EL gehackte Mandeln
  • 100ml Sahne
  • 92g Vollmilchschokolade

Hackt die 28g Vollmilchschokolade in 2-3 mm große (kleine?) Stücke uns stellt sie zur Seite.

Schmelzt nun über einem Wasserbad die 92g Schokolade in der Sahne und lasst es auskühlen.

Gebt die gehackten Mandeln in eine ungefettete Pfanne und röstet sie an, bringt dann in einem größeren Topf Wasser zum kochen.

Jetzt sind die Vorbereitungen soweit durch, und ihr müsst nurnoch die Dango kneten 😉

Vermischt dazu das Mehl mit dem Zucker und gebt nach und nach kleine Mengen Wasser dazu. Knetet den Teig gut durch. Wenn er sich anfühlt wie eure Ohrläppchen, ist er gut! Achtung: Nicht zu viel Wasser hinzugeben und auch nicht zu wenig! Der Teig sollte nicht matschig, aber auch nicht brüchig sein!

Knetet nun vorsichtig die gehackte Schokolade unter und formt Kügelchen von ca. 12-13g.

Stellt die Schokosahne ins Gefrierfach.

Gebt die Kügelchen ins kochende Wasser und lasst sie ca. 1 Minute kochen bzw wartet so lange, bis sie von selbst an die Oberfläche steigen – dann sind sie gut. Schöpft die Kugeln ab und lasst sie auf Backpapier einen Moment auskühlen, bevor ihr sie auf Spieße steckt und komplett auskühlen lasst.

Nehmt nun die Schokosahne aus dem Gefrierfach und schlagt sie cremig auf. Um den Vorgang zu beschleunigen, könnt ihr die Rührschüssel in ein Eiswasserbad stellen oder (so haben wir es gemacht) einfach ein Kühlpad unter die Schüssel legen.

Wenn die Sahne fest ist, streicht sie auf die Klößchen und streut die gerösteten Mandeln drüber ~ fertig (/ ‚ u‘)/

Bei guter Vorbereitung kann man dieses Rezept in unter 30 Minuten bewältigen ~

 

 
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