so…. this is Bento?!

a delicious diary..

Tag 3 – Mittwoch 3. September 2015

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Da es schnell gehen musste, gab es zum Frühstück Ochazuke und Banane – fürs Bento wurde Chahan verpackt als Omurice zusammengewürfelt-

1 Teil Konnyaku Reis, 1 Teil Huhn & Tofu, 2 Teile Gemüse plus eine Eierhülle außen herum.

Geht schnell, macht kaum Arbeit und schmeckt immer wieder lecker 🙂

Da das Design und die Anordnung nicht soooo wichtig waren bei diesem Bento, habe ich den Bentoplaner weggelassen und mir vorher nur grob Notizen gemacht was als Füllung herhalten sollte. Die „egg sheets“ – also die Eierpfannekuchen die um das Chahan herumkamen- habe ich schon am Vorabend vorbereitet und in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank gelagert. Gemüse habe ich meißt vorgeschnippelt im Tiefkühlfach – also war es wirklich nur Pfanne heiß machen, Hühnerfleisch schnippeln und anbraten während das Gemüse kurz abgekocht wird, alles mit Reis zusammen in die Pfanne geben, mit Salz, Pfeffer und Soyasoße würzen uuuund ab ins egg sheet.

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Zum Abendbrot gab es „hamburger“, also japanische Frikadellen… die ich natürlich mit Tofu gestreckt habe *hust* .

Ist aber keinem aufgefallen und somit wurde fleißig gemümmelt.

Meine Waage zeigt schon erste Erfolge an, aber ich muss mich echt davon abhalten mich da jeden Tag draufzustellen, daher ist jetzt Montags der Tag der Wahrheit und bis dahin lagere ich sie hinter der Waschmaschine wo eh keiner Lust hat sie rauszupulen. Yosh!

P.s.: das Bärchen habe ich mit meinem super knuffigen Rilakkuma Ausstecher gemacht, den ich von Kissen bekommen habe. Auch wenn ihr Blog grade wegen einer Spamwelle und Zeitmangel still steht – schaut euch mal die hammer Schokoladenportraits, Ausstecher und Kuchen an, die sie produziert!!! -> Link *hier* oder im Blogroll unter „edible cuteness“

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Veränderungen, Ankündigungen, Sommer Events und mehr 24. August 2014

Filed under: Allgemein,Bento,Rezepte — Rose @ 09:07
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Ihr Lieben,

momentan herrscht hier mal wieder Stille – ich war eine Weile im Urlaub und bastel parralel an einer richtigen, echten, eigenen Website herum, die meine Blogs unter ein Dach bringen soll.. und das frisst sehr viel Zeit.

Rezepte werde ich daher wahrscheinlich in nächster Zeit erstmal nicht hier posten, ABER (!!) einige werden es vielleicht schon gesehen haben – die Bento Daisuki Website ist on und dort habe ich auch fleißig mitgeholfen meine Rezepte einzuspeisen!

*Klick mich – ich bringe euch zu Bento Daisuki*

Ihr findet dort sogar einige von mir, die es nur „exclusiv“ dort gibt 😉

Sobald meine Website fertig ist, lasse ich es euch natürlich sofort wissen und dann wird es auch exclusive Blog Rezepte geben, die auf Bento Daisuki nicht erscheinen werden! *pinkie promise*

Damit euch die Wartezeit ein wenig versüßt wird, schaut doch mal aufs aktuelle Sommerspecial! Dort gibts 10 tolle Rezepte von typisch japanischen Sommergerichten (..und ich habe sogar für ein paar das Kochbüchlein von Schwiegermama geplündert). Wir (Satsuki, Kissen und ich) haben wieder fleißig für euch gekocht 😀

 

 

 

 

1x süß und 1x herzhaft.. myummi 😀

Wer momentan trotzdem mitverfolgen will, was ich so anstelle, der kann gerne auf meine Nigelnagelneue Facebookseite schauen *klick mich, ich bin ein verzauberter Link* – dort „blogge“ ich weiter, bis die Seite online geht.

Im Moment habe ich ein spannendes Projekt laufen.. schaut doch mal rein 😉

Alles Liebe~

Rose

 

P.s: auf meinem „long way to Japan“ Blog gehts wie gewohnt weiter^^

 

鮭のちゃんちゃん焼き - sake no chanchan yaki 5. Juni 2014

*grummel* da hab ich den Post extra so eingestellt, dass er automatisch hochgeladen werden sollte und wollte eben nachschauen, da herrscht hier gähnende Leere..

Jetzt aber!

 

Chanchanyaki ist eine Spezialität aus einer kleinen Stadt auf Hokkaido und umschreibt ein Fischgericht, dass auf einer Eisenplatte gebraten/gegart wird.

Da wir jedoch normalerweise keine Eisenplatten zuhause haben, muss eine einfache Pfanne mit Deckel herhalten!

 

 

 

Sake no Chanchan yaki – Lachs mit Gemüse (und Misosoße)

 

Zutaten für 2-3 Personen:

 

  • 2-3 zugeschnittene Lachsfilets (ohne Gräten und Schuppen…)
  • 1/2 Kopf Weißkohl
  • 1 große Möhre
  • 2 Zwiebeln
  • 2-3 Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Paprika
  • 1 EL Öl

 

  • 2 EL Miso (am Besten Shiromiso/helles Miso)
  • 2 EL Soyasoße
  • 1-2 EL Zucker
  • 2 EL Mirin
  • 1 EL Sake
  • evtl ein bisschen geriebener Ingwer
  • Sesamöl nach Geschmack

 

Schneidet den Kohl in mundgerechte Stücke und entfernt dabei die dicken Strünke. Schneidet dann Zwiebeln und Paprika in etwas dickere Streifen und die Möhre in dünne, mittellange Streifen.

Mischt in einer kleinen Schüssel die Zutaten für die Soße zusammen und stellt sie zur Seite.

Gießt ein bisschen Wasser in eure Pfanne und gebt den Kohl dazu. Lasst das Wasser verkochen und schüttet neues Wasser schlückchenweise nach, bis der Kohl weich wird. Nach dem ca. 3. Mal nachgießen, gebt Möhren und Zwiebeln dazu.

Lasst das Wasser unter Rühren ganz verdunsten und gebt das Öl in die Pfanne um das Gemüse gut anzubraten. Dreht die Hitze ein wenig herunter und verteilt das Gemüse gleichmäßig, dann könnt ihr auch schon den Lachs darauf legen. – die Filets sollten den Pfannenboden nicht berühren.

Gebt die Soße großzügig über den Lachs bis er ganz bedeckt ist, den Rest gebt ihr über das Gemüse.

Nun wird der Deckel geschlossen und das Warten beginnt……

…nach ca. 15 Minuten sollte der Fisch gar sein!

Hübsch anrichten (Gemüse nach unten- Fisch oben drauf) und mit den Frühlingszwiebeln bestreuen.
Je nach Geschmack kann man auch noch ein bisschen Sesamöl über das Essen träufeln.

Itadakimasu~

 

P.s.: für diejenigen unter euch, die keinen Fisch essen – mit Hühnchen funktioniert dieses Rezept auch!! Nur bitte die Hühnerfilets vorher anbraten und die Garzeit erhöhen, damit alles gut durchgegart wird!!

Das Gemüse kann beliebig nach Geschmack ausgetauscht werden – bei uns sind schon Enoki, Shiitake und Shimeji, Spargel und sogar Kartoffeln mit in die Pfanne gewandert….

 

 

 

 

 

今日の朝ご飯 ・ japanisches Frühstück 26. März 2014

 

 

Ich wurde neulich gefragt, was wir denn morgens eigentlich zum Frühstück essen und war zuerst recht überrascht, weil ich dachte ich hätte da schonmal was zu geschrieben.. aber dem war nicht so, also hole ich das jetzt nach.

Bei uns gibt es – we hätte es gedacht- japanisches Frühstück!

Jeden Morgen und mit nur wenigen Ausnahmen stehe ich im dunkeln in der Küche und brutzel uns allen Frühstück.

Meißt gibt es Reis mit rohem Ei, Misoshiru, tsukemono und Nori mit Sojasoße, manchmal machen wir Ochazuke (Reis mit Tee) und an anderen Tagen machen wir sowas:

 

Okayu mit Gemüse

 

 

Tamagotofu

 

 

Tamagoyaki

 

 

Joghurt mit Erdbeeren

Natürlich essen die Kinder auch gelegentlich Cornflakes oder Müsli und auch Brot kommt ab und zu auf den Tisch, aber meißt verlangen sie (auch wenn Männe nicht da ist) japanisches Frühstück! Meine Kinder sind komisch….Das heutige Frühstück war übrigens komplett vegetarisch und für das Okayu kann man *dieses* Rezept nehmen! Einfach das Hühnerfleisch (und evtl auch das Ei) weg lassen und tadaaaaaaa ^^

 

vegetarische Tofu-Korokke 25. März 2014

 

hier nun endlich das Erste der versprochenen vegetarischen Rezepte!

Tofu-Hijiki Korokke

 

Zutaten:

  • 200g Tofu
  • ca. 3g Hijiki (in Wasser eingelegt)
  • 1/2 Möhre
  • ca. 2EL Mehl
  • Salz&Pfeffer
  • Ei
  • Panko oder Paniermehl (nach Belieben)
  • Geschmacksneutrales Öl zum ausbacken

Zuerst die Möhre schälen, klein würfeln und in etwas gesalzenem Wasser garen.

Dann den Tofu klein schneiden, waschen bis das Wasser klar bleibt und fest ausdrücken, danach in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Hijiki auswringen und mit dem Mehl in die Schüssel geben. Alles gut vermischen – es sollte ein formbarer Teig entstanden sein- und mit Salz&Pfeffer abschmecken. Falls man keine Bällchen formen kann, noch etwas mehr Mehl hinzugeben. Jetzt nurnoch die Möhrchen abtropfen und untermischen, dann kann man schon das Öl in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen.

Jetzt gehts ans panieren! Ei verquirlen und zur Seite stellen, Panko in eine Schüssel oder auf einen Teller geben und ebenfalls zur Seite stellen.

Formt nun Bällchen in einer euch beliebigen Größe, taucht diese ins Ei und wendet sie im Panko.

Anschließend backt ihr sie von beiden Seiten aus, bis sie hellbraun und knusprig sind – am besten lasst ihr sie auf einem Küchenpapier einen Moment abtropfen bevor ihr sie serviert~

Itadakimasu~

Kleiner Tipp: Vegan gehts auch – einfach statt Ei ein wenig Stärkemehl anrühren und zum Panieren verwenden 😉

ooh.. und ihr könnt natürlich auch jede Menge anderer Sachen in den Teig mit hinein mixen.. zB Mais, Zwiebeln, Frühlingszwiebeln….

 

茄子のあんかけ ・ Nasu no ankake 26. Februar 2014

Filed under: einfach und schnell,Rezepte — Rose @ 16:08
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Nasu nennt man japanische Auberginen. Sie sind schmaler und kleiner als die, die man in Deutschland bekommt, schmecken aber ähnlich.

Wir lieben Nasu&Auberginen und deshalb kommen sie in der Saisonzeit mindestens 1-2x in der Woche als Okazu (side dish) auf den Tisch!

Heute möchte ich euch Nasu no Ankake vorstellen. „An“ bedeutet „sauce“ und „kake“ bedeutet „gießen/sprenkeln“ – insgesammt ist eine angedickte süß-salzige Sauce gemeint, die über ein Gericht gegeben wird~

Für diese Version von Nasu no Ankake braucht ihr:

  • 1 Aubergine (ganz normale deutsche sind vollkommen ok!!)
  • ca. 20g Hack
  • 1/2 Zwiebel
  • 3 EL Soyasauce
  • 1 Tl Dashipulver (kann man auch weglassen)
  • (oder statt Soyasauce & Dashi einfach 3 EL Tsuyu nehmen)
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 Tl Zucker
  • 1 Tl Speisestärke

Schneidet die Aubergine in ca. 4cm dicke Scheiben und kerbt diese an der Haut diagonal ein, viertelt sie dann und  kocht die Stücke anschließend für ca. 10 Minuten in ausreichend Wasser damit sie weich werden.

Bratet in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze das Hack krümelig (aber nicht zu trocken!!) – es sollte nicht braun werden und gebt dann Wasser, Soyasauce, Dashi, Zwiebeln und Zucker dazu. Lasst es eine weile einköcheln bis die Zwiebeln weich sind.

Rührt die Speisestärke mit ein wenig Wasser glatt und gebt sie mit in die Pfanne. Jetzt heißt es gut rühren, bis die Sauce andickt.

Fast fertig…

Lasst die Aubergine zum Schluss gut abtropfen und richtet sie auf kleinen Tellern an – nun einfach die Sauce vorsichtig darübergeben und …. Itadakimasu~

Ps.: Vor ein paar Tagen hat mich eine sehr sehr liebe e-mail erreicht, in der ich um ein paar vegetarische Rezepte gebeten wurde… daher habe ich als Wochenprojekt für die nächste Woche einen vegetarischen Rundumschlag der japanischen Küche geplant~

 

ふわふわヨーグルトパン ・ Fuwafuwa joghurt pan 24. Februar 2014

Filed under: etwas zeitaufwändiger,Rezepte — Rose @ 11:23
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Fuwafuwa (ausgesprochen: fuafua) bedeutet in etwa „fluffig“ – und genau das ist dieses tolle Brot!

Bisher habe ich hier ja noch nich so viele Brote vorgestellt, dabei backe ich wirklich viel. Hauptsächlich momentan japanisches Brot, da die Kinder es lieben.

Da mein Brotbackautomat aber japanisches nicht mag (es fällt zusammen und wird steinhart) und meine bisherige Silikonbackform meinen Ansprüchen an eine Backform nicht wirklich gewachsen ist, habe ich von Männe letzte Woche die Genehmigung bekommen, eine neue Form zu bestellen. Direkt einen Tag später ist sie schon angekommen… und sie ist mit ihren 31x16x10cm riiiiiesig!

Zuerst war ich geschockt, da ich glaubte die Form hätte die falschen Maße. Beim Teig reinlegen sah es auch noch immer gigantisch aus… aber wie ihr oben auf dem Foto sehen könnt, passte es perfekt!

So.. nun aber zum Rezept – ihr braucht:

  • ca. 450g Mehl
  • 4g Trockenhefe
  • 190g Wasser
  • 5g Salz
  • 30g Zucker
  • 30g Butter/Margarine
  • 70g Joghurt

Vermischt zuerst Wasser, Zucker und Hefe miteinander und lasst die Pampe für ca. 10 minuten an einem warmen Ort stehen.

Gebt nun Joghurt und Salz dazu, verrührt es gut und gebt dann langsam Butter und Mehl mit in die Schüssel.

Verknetet alles zu einem glatten Teig – bitte unbedingt mindestens 8 minuten kneten!!

Der Teig sollte noch ganz leicht klebrig sein, gebt bitte daher nicht zu viel Mehl hinzu.

Lasst nun den Teig zugedeckt für 1h an einem warmen Ort gehen.

Teilt dann am Besten den Teig in zwei Teile und knetet diese nochmal ordentlich durch.

Drückt die Teigteile flach wie eine Pizza (ungefähr so breit wie eure Backform) und rollt sie auf.

Jetzt solltet ihr 2 lange Teigrollen haben.

Legt diese nebeneinander in die Backform, deckt sie zu und stellt sie nochmal für 1/2 – 1 Stunde an einen warmen Ort.

Heizt euren Backofen auf ca. 180°C vor und backt anschließend das Brot für ca. 20-30 Minuten. Ob es fertig ist, könnt ihr mit einer Stäbchenprobe prüfen – oder ihr schaut ob es sich alleine vom Rand löst und beim draufklopfen hohl klingt, dann ist es auch gut.

Lasst das Brot unbedingt eine Weile in der Form auskühlen bevor ihr es herausnehmt, sonst fällt es zusammen.

 

Wer keine so große Form hat (oder nicht so viel Brot essen mag..) kann die Zutatenmenge einfach halbieren~

Itadakimasu~

 

 
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