so…. this is Bento?!

a delicious diary..

Tag 3 – Mittwoch 3. September 2015

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Da es schnell gehen musste, gab es zum Frühstück Ochazuke und Banane – fürs Bento wurde Chahan verpackt als Omurice zusammengewürfelt-

1 Teil Konnyaku Reis, 1 Teil Huhn & Tofu, 2 Teile Gemüse plus eine Eierhülle außen herum.

Geht schnell, macht kaum Arbeit und schmeckt immer wieder lecker 🙂

Da das Design und die Anordnung nicht soooo wichtig waren bei diesem Bento, habe ich den Bentoplaner weggelassen und mir vorher nur grob Notizen gemacht was als Füllung herhalten sollte. Die „egg sheets“ – also die Eierpfannekuchen die um das Chahan herumkamen- habe ich schon am Vorabend vorbereitet und in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank gelagert. Gemüse habe ich meißt vorgeschnippelt im Tiefkühlfach – also war es wirklich nur Pfanne heiß machen, Hühnerfleisch schnippeln und anbraten während das Gemüse kurz abgekocht wird, alles mit Reis zusammen in die Pfanne geben, mit Salz, Pfeffer und Soyasoße würzen uuuund ab ins egg sheet.

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Zum Abendbrot gab es „hamburger“, also japanische Frikadellen… die ich natürlich mit Tofu gestreckt habe *hust* .

Ist aber keinem aufgefallen und somit wurde fleißig gemümmelt.

Meine Waage zeigt schon erste Erfolge an, aber ich muss mich echt davon abhalten mich da jeden Tag draufzustellen, daher ist jetzt Montags der Tag der Wahrheit und bis dahin lagere ich sie hinter der Waschmaschine wo eh keiner Lust hat sie rauszupulen. Yosh!

P.s.: das Bärchen habe ich mit meinem super knuffigen Rilakkuma Ausstecher gemacht, den ich von Kissen bekommen habe. Auch wenn ihr Blog grade wegen einer Spamwelle und Zeitmangel still steht – schaut euch mal die hammer Schokoladenportraits, Ausstecher und Kuchen an, die sie produziert!!! -> Link *hier* oder im Blogroll unter „edible cuteness“

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チキン南蛮 – chicken nanban 21. November 2013

Chicken Nanban ist eine Art frittiertes Hühnerfilet mit Eiersoße – und da ich momentan mal wieder ein paar neue Sachen ausprobieren mag, stand dies also gestern auf meinem Kochplan.

Leider hat mein Männe schon alles angeknabbert bevor ich gute Photos machen konnte, somit gibt es hier nur die Handy-Schnellversion ~.~

Dazu gab es noch Daikon Misoshiru, Nimono, Daikon Shoyutsuke, butter-shoyu Kartoffeln und natürlich Reis.

Es gibt viele Rezepte für Nanban – hier ist das, was ich uns zusammengewürfelt habe~

Chicken Nanban Rezept:
(für 2 Personen)

A:

  • 2 dünne Hühnerbrustfilets
  • Mehl
  • 1 Ei
  • Panko (japanisches Paniermehl)
  • Salz&Pfeffer
  • Öl zum braten

B:

  • 2 gekochte Eier
    • 4EL japanische Mayonaise (z.b. Kewpi)
    • 1/2 Zwiebel klein gewürfelt
    • etwas Salz&Pfeffer
    • evtl Zitronensaft

Einen großzügigen Schuss geschmacksneutrales Öl in einer Pfanne erhitzen.
Die Hühnerbrustfilets waschen, abtrocknen und mit dem Mehl bestäuben, Ei mit Salz&Pfeffer mischen, Filets durch die Eimischung ziehen und anschließend das Panko fest andrücken.
Die panierten Filets nun in der Pfanne von beiden Seiten knusprig anbraten, dann entweder einen Deckel auf die Pfanne geben und die Temperatur herunterdrehen, so dass die Filets durchgaren können, oder die Filets in den vorgeheitzten Backofen geben und dort gar backen.

In der Zwischenzeit die gekochten Eier pellen und fein würfeln. In einer Schale mit den übrigen Zutaten von B vermengen und abschmecken. Wer es säuerlicher mag, kann etwas Zitronensaft hinzufügen.

Die Filets in Scheiben schneiden, die Soße darübergeben und evtl. mit Salat anrichten (typische Kombination in japanischen Restaurants) – fertig :3

Ich habe abends ein wenig mehr gekocht, um die Reste im heutigen Bento unterzubringen (falls ihr es ins Bento steckt, bitte gut kühlen!!)

 

鶏肉と根菜のいり煮 - Eingekochtes Hühnchen mit Wurzelgemüse 5. November 2013

Filed under: etwas zeitaufwändiger,Hühnchen und Pute,Rezepte — Rose @ 05:35
Tags: ,

Gestern hat es mich mal wieder überkommen.

Eigentlich wollte ich Tofu machen und diesen dann weiterverarbeiten, aber ich musste feststellen, dass meine Form noch in unserer alten Wohnung liegt, und ich momentan ja garkeinen Dampfgarer mehr habe! *gnarf*

Die Alternative – wir hatten noch Renkon da! ^^

Rezept für „Toriniku to Konsai no iri Ni“

Zutaten A

  • ca. 300g Hühnerfleisch
  • 1 Gobowurzel (falls verfügbar)
  • 1 großer Renkon (Lotuswurzel)
  • 1 große Möhre
  • ca. 8 kleine Kartoffeln
  • 1 El Öl

Zutaten B

  • 1 Prise Salz
  • 1,5 Tassen Wasser
  • 3 EL Mirin
  • 1 EL Zucker
  • 4 EL Sojasoße

Zubereitung:

Gobowurzel waschen, abschaben und die Splitter in Essigwasser einlegen.

Renkon schälen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Möhren schälen und versetzt in grobe Stücke schneiden.

Die Kartoffeln schälen.

Hühnerfleisch in grobe Stücke schneiden.

Öl im Topf erhitzen und das Hühnerfleisch darin knusprig anbraten, dann Zutaten B dazugeben und zum kochen bringen. Die Kartoffeln zugeben und 10 Minuten garen. Dann das restliche Gemüse hinzugeben und nochmals ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Wenn die Kartoffeln weich sind, ist das Nimono fertig 😀

Das komplette Menü gestern bestand übrigens aus Reis, Misoshiru mit Kiriboshi-Daikon, Wurzelgemüse-Nimono & Kohlrouladen mit Ankake-soße.

Leider war ich mal wieder zu abgelenkt, um Fotos von allem zusammen zu machen…. aber zumindest vom Nimono und den japanischen Kohlrouladen gibt es welche—

 

Okayu diät – Tag 1 – Tori to ninjin no Okayu 28. Juni 2013

Ein Blick auf die Waage- purer Horror!
Durch Medikamente habe ich im letzten Monat gut 7 Kilo zugelegt 。・°°・(>_<)・°°・。
Die müssen unbedingt wieder runter – vor allem, da ja der Sommerurlaub vor der Tür steht und wir u.a. im Meer schwimmen gehen wollen.
Mit Schwabbels mag ich aber nicht schwimmen gehen.. schon garnicht, wenn um mich herum nur mini-micro Japanerinnen hüpfen, die Kleidergröße -0 tragen…

‚Ran an den Speck‘ dachte ich mir heute also und habe spontan losgelegt einen Ernährungsplan zu erstellen & ein Sportprogramm rauszukramen.

Zumba für die Fitness, gepaart mit ein bisschen Bauchmuskeltraining. Die Zeit sollte ich am Tag gut locker machen können- vor allem da die Kinder bei Zumba auch mitwackeln können! Yay!

Ernährungstechnisch hat bei mir bisher low carb immer ganz gut funktioniert.
Ich bin nicht so diszipliniert, dass ich weightwatchers oder anderes durchhalten würde- aber meinen täglichen Reis durch Okayu zu ersetzen, damit kann ich gut leben.

Damit es nicht langweilig wird, habe ich direkt sowohl meine zukünftige Schwägerin als auch Männes Mutter zu Rate gezogen, die mir mit tollen und abwechslungsreichen Okayurezepten aufwarten konnten! Das kombiniere ich dann mit ganz viel Salat und frischem ‚fatburner‘ Obst wie z.B. Ananas oder Erdbeeren. So zumindest der Plan.

Heute gehts los mit Tori to ninjin no okayu!

Den Reis wasche ich nur einmal kurz vor und gebe ihn dann mit der von meinem Reiskocher geforderten Menge an Wasser in den Kocher. (Für diejenigen ohne Reiskocher – 1 Teil Reis = ca 3-4 Teile Wasser)
Das Hühnchen koche ich kurz vor und zerreiße es dann in dünne Streifen.
Möhrchen raspel ich in dünne Sticks und packe sie ebenfalls mit in den Kocher.
Jetzt könnt ihr noch 2 El Sojasoße & 1tl Salz dazugeben. Je nach Geschmack kann man auch Mirin und Ingwer mit einer Priese Zucker dazugeben.
Reiskocher einschalten bzw Herd einschalten und waaaaarten :3

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Rezeptesonntag – Tori no Shioyaki 23. Juni 2013

 

Es ist wieder Rezeptesonntag! Woohoooo!

Auf Grund der Nachfrage, gibt es heute das Rezept für:

Tori no Shioyaki – Hühnchen mit Salz gebraten

2 Hühnerbrustfilets (möglichst mit Haut)

Salz

3 EL Sake (Kochsake ist vollkommen ausreichend

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Die Hühnerbrustfilets auf einen Teller legen und großzügig von beiden Seiten mit Salz bestreuen und es ca. 10 Minuten einwirken lassen.

Eventuell entstandene Flüssigkeit mit einem Küchentuch aufwischen und die Filets in einen Plastikbeutel geben.

Den Sake hinzufügen, den Beutel schließen und den Beutel kräftig durchschütteln.

Die Hühnerbrustfilets durch den Beutel gut durchmassieren und dann ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

In einer Pfanne etwas Pflanzenöl mit ein paar Tropfen Sesamöl vermischen und erhitzen.

Die Hühnerbrustfilets mit der Hautseite nach unten in das heiße Fett geben, kräftig anbraten lassen, die Filets umdrehen und bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel garziehen lassen.

Zum Schluss die Hitze nochmals erhöhen und die Hühnerhaut knusprig braten (falls bei euch keine Haut mehr dran ist – einfach eine Seite des Filets ein bisschen mehr anbraten).

Das Fleisch in Mundgerechte Stücke schneiden und servieren.

In Japan ist es typisch, das gebratene Fleisch an frisch gehobeltem (und in Eiswasser gekühltem) Weißkohl zu servieren mit ein paar Scheiben Zitrone und evtl. Gurke/Tomate etc. für den Kohl.

Fazit: geht schnell, lässt sich super vorbereiten (einfach das Fleisch abends schon mit dem Sake in den Kühlschrank geben..) und passt auch gut ins Bento!

 

 

 

tori-teriyaki bento 20. Juni 2013

Heute morgen stand Resteverarbeitung auf dem Plan – ein Hühnerbrustfilet war noch von unserer gestrigen Schlacht übrig geblieben und wollte seinen Weg ins Bento finden.

Tori no Shioyaki hatten wir ja erst, also musste was anderes her – Tori no Teriyaki!

 

Tori no Shioyaki Bento 18. Juni 2013

Gestern Abend habe ich mich das erste Mal an Tori no Shioyaki herangewagt!Wir haben es schon oft im Kotobuki (einem japanischen Restaurant in Düsseldorf) gegessen, doch bisher habe ich es immer wieder vergessen selber auszuprobieren..

Gestern also war es nun so weit – und garnicht so schlimm wie gedacht!

Ich hatte ein ganzes Huhn gekauft, da wir heute Abend dann Karaage machen wollen und ich dachte, dass zwei Brustfilets durchaus ausreichend wären..

Falsch gedenkt. Nach nur 5 Minuten war der Teller mit dem Fleisch ratzefatze leer!!

Der Erfolg brachte mich dazu, noch ein paar Hühnerbrustfilets zu kaufen (leider ohne Haut..) und heute morgen um 5 in der Küche zu stehen um das Fleisch vorzubereiten 🙂

Zusammengestellt habe ich es nach den Washoku Regeln 😉

Enthalten ist:

Tamagoyaki – Eierrollen

japanischer Kartoffelsalat

Tori no Shioyaki – in Salz gebratenes Hühnchen

Kiriboshi no nimono – getrockneter Daikon, eingekocht mit Shiitakepilzen

Salat, Minitomaten und Reis

Fazit: schnell, einfach & lecker! – Das Rezept poste ich bestimmt mal an einem Sonntag! 😀

*Für die Kinder portioniere ich die gleichen Zutaten immer in kleinere Bentoboxen, da sie ja nicht so viel essen können wie mein ausgewachsener Salaryman 🙂

 

 
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