so…. this is Bento?!

a delicious diary..

茄子のあんかけ ・ Nasu no ankake 26. Februar 2014

Filed under: einfach und schnell,Rezepte — Rose @ 16:08
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Nasu nennt man japanische Auberginen. Sie sind schmaler und kleiner als die, die man in Deutschland bekommt, schmecken aber ähnlich.

Wir lieben Nasu&Auberginen und deshalb kommen sie in der Saisonzeit mindestens 1-2x in der Woche als Okazu (side dish) auf den Tisch!

Heute möchte ich euch Nasu no Ankake vorstellen. „An“ bedeutet „sauce“ und „kake“ bedeutet „gießen/sprenkeln“ – insgesammt ist eine angedickte süß-salzige Sauce gemeint, die über ein Gericht gegeben wird~

Für diese Version von Nasu no Ankake braucht ihr:

  • 1 Aubergine (ganz normale deutsche sind vollkommen ok!!)
  • ca. 20g Hack
  • 1/2 Zwiebel
  • 3 EL Soyasauce
  • 1 Tl Dashipulver (kann man auch weglassen)
  • (oder statt Soyasauce & Dashi einfach 3 EL Tsuyu nehmen)
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 Tl Zucker
  • 1 Tl Speisestärke

Schneidet die Aubergine in ca. 4cm dicke Scheiben und kerbt diese an der Haut diagonal ein, viertelt sie dann und  kocht die Stücke anschließend für ca. 10 Minuten in ausreichend Wasser damit sie weich werden.

Bratet in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze das Hack krümelig (aber nicht zu trocken!!) – es sollte nicht braun werden und gebt dann Wasser, Soyasauce, Dashi, Zwiebeln und Zucker dazu. Lasst es eine weile einköcheln bis die Zwiebeln weich sind.

Rührt die Speisestärke mit ein wenig Wasser glatt und gebt sie mit in die Pfanne. Jetzt heißt es gut rühren, bis die Sauce andickt.

Fast fertig…

Lasst die Aubergine zum Schluss gut abtropfen und richtet sie auf kleinen Tellern an – nun einfach die Sauce vorsichtig darübergeben und …. Itadakimasu~

Ps.: Vor ein paar Tagen hat mich eine sehr sehr liebe e-mail erreicht, in der ich um ein paar vegetarische Rezepte gebeten wurde… daher habe ich als Wochenprojekt für die nächste Woche einen vegetarischen Rundumschlag der japanischen Küche geplant~

 

Balkonien #3 25. Februar 2014

Filed under: Balkonien — Rose @ 08:00
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Logbuch: Wir schreiben die dritte Woche Balkonien. Alles ist super – alles wächst und gedeiht. Logbuch Ende.

Nein, hier endet es natürlich nicht! Es fängt ja grade erst so richtig an..

Das oben sind die Tomatenpflänzchen. Mittlerweile sind sie alle schön kräftig und ein paar haben schon erste Ansätze der nächsten Blätterpaare – es wird also bald schon Zeit zum umtopfen.

 

 

 

 

Kissen hat mir letzte Woche zwei ganz besondere Sorten mitgebracht – kleine gelbe Naschtomaten und schwarze „Sacher (Schokoladen) Tomaten“! Jetzt habe ich insgesammt 7 verschiedene Tomatensorten XD

Neu ausgetrieben haben jetzt auch endlich meine runden Auberginen! Ich hoffe, die werden was..

 

 

 

 

Das Mitsuba legt langsam an Wachtumstempo zu. Langsam muss ich ausdünnen, aber ich kann mich immer nicht entscheiden welche der kleinen Triebe ich ziehen soll.

 

 

 

 

Auch an der Süßkartoffel-Front tut sich etwas. Langsam…seeeeeehr langsam…. wächst ihr ein kleines Blatt!

 

 

 

 

…und in der Küche habe ich noch eine zweite Sorte entdeckt, die ich im Gemüsekorb vergessen hatte. Die hat ganz von alleine gekeimt! Ohne Wasserbad und Wurzelhilfe!

 

 

 

 

Samstag habe ich zwei neue kleine Fensterbank-Gewächshäuschen bekommen und heute habe ich es endlich geschafft, die restlichen Sachen auszusähen: Runde Zucchini, Mexikanische Minigurken, viele viele Tomatensorten, noch mehr Mizuna (im Kasten), Pflücksalat, Majoran & Thymian. Dies Süßkartoffeln sind bei dieser Gelegenheit auch in Töpfe gewandert..

Ich gestehe es, ich bin ein Fan von Kokostabletten zur Anzucht von Pflanzen. Es ist super einfach, Wurzeln brechen nicht beim umtopfen und selbst Kinder können damit super umgehen. Dieses Jahr hatte ich aber keine Kokostabletten mehr… deshalb griff ich auf die guten alten Pappschälchen zurück, auch wenn ich sie eigentlich nicht so wirklich mag.  Als wir die kleinen Gewächsschalen für die Fensterbänke gekauft haben, habe ich mir daher direkt neue Tabletten mitgenommen und jetzt alle anderen Sachen damit ausgesäht. Bei Penny bin ich dann über gepresste Kokoserde gestolpert – und da ich eh noch Pflanzerde brauchte, sind auch direkt 20L in meinen Einkaufskorb gewandert.

 

 

 

 

Die 10L Pakete wiegen übrigens 600g….

Man muss einfach 3-4L Wasser draufgießen und man bekommt eine recht trockene Erde, die sich gut und ohne große Sauerei in die Pflanztöpfe füllen lässt. Bislang bin ich begeistert – jetzt warte ich nurnoch ab, wie die Pflänzchen die Erde finden ^^

 

ふわふわヨーグルトパン ・ Fuwafuwa joghurt pan 24. Februar 2014

Filed under: etwas zeitaufwändiger,Rezepte — Rose @ 11:23
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Fuwafuwa (ausgesprochen: fuafua) bedeutet in etwa „fluffig“ – und genau das ist dieses tolle Brot!

Bisher habe ich hier ja noch nich so viele Brote vorgestellt, dabei backe ich wirklich viel. Hauptsächlich momentan japanisches Brot, da die Kinder es lieben.

Da mein Brotbackautomat aber japanisches nicht mag (es fällt zusammen und wird steinhart) und meine bisherige Silikonbackform meinen Ansprüchen an eine Backform nicht wirklich gewachsen ist, habe ich von Männe letzte Woche die Genehmigung bekommen, eine neue Form zu bestellen. Direkt einen Tag später ist sie schon angekommen… und sie ist mit ihren 31x16x10cm riiiiiesig!

Zuerst war ich geschockt, da ich glaubte die Form hätte die falschen Maße. Beim Teig reinlegen sah es auch noch immer gigantisch aus… aber wie ihr oben auf dem Foto sehen könnt, passte es perfekt!

So.. nun aber zum Rezept – ihr braucht:

  • ca. 450g Mehl
  • 4g Trockenhefe
  • 190g Wasser
  • 5g Salz
  • 30g Zucker
  • 30g Butter/Margarine
  • 70g Joghurt

Vermischt zuerst Wasser, Zucker und Hefe miteinander und lasst die Pampe für ca. 10 minuten an einem warmen Ort stehen.

Gebt nun Joghurt und Salz dazu, verrührt es gut und gebt dann langsam Butter und Mehl mit in die Schüssel.

Verknetet alles zu einem glatten Teig – bitte unbedingt mindestens 8 minuten kneten!!

Der Teig sollte noch ganz leicht klebrig sein, gebt bitte daher nicht zu viel Mehl hinzu.

Lasst nun den Teig zugedeckt für 1h an einem warmen Ort gehen.

Teilt dann am Besten den Teig in zwei Teile und knetet diese nochmal ordentlich durch.

Drückt die Teigteile flach wie eine Pizza (ungefähr so breit wie eure Backform) und rollt sie auf.

Jetzt solltet ihr 2 lange Teigrollen haben.

Legt diese nebeneinander in die Backform, deckt sie zu und stellt sie nochmal für 1/2 – 1 Stunde an einen warmen Ort.

Heizt euren Backofen auf ca. 180°C vor und backt anschließend das Brot für ca. 20-30 Minuten. Ob es fertig ist, könnt ihr mit einer Stäbchenprobe prüfen – oder ihr schaut ob es sich alleine vom Rand löst und beim draufklopfen hohl klingt, dann ist es auch gut.

Lasst das Brot unbedingt eine Weile in der Form auskühlen bevor ihr es herausnehmt, sonst fällt es zusammen.

 

Wer keine so große Form hat (oder nicht so viel Brot essen mag..) kann die Zutatenmenge einfach halbieren~

Itadakimasu~

 

Banana-chocolate icecream 18. Februar 2014

 

Was tun, wenn sich unerwartet Gäste fürs Frühstück am nächsten Morgen anmelden und man nichts vernünftiges im Haus hat?

Richtig, man räumt durch sämtliche Küchenschränke und hofft darauf, noch etwas verwertbares zu finden mit dem einen Akzent setzen kann und den Besuch vom Hocker haut. Tschakka.

Ich öffne also alle meine Schränke und krame mich vor bis in die hinterste Ecke…. und siehe da, ich finde… NUTELLA!!!

I love Nutella!

Ja, ich gebe es zu, ich gehöre zu der Sorte Menschen, die Nutella sogar mit dem Löffel futtern wenn man sie lässt. (..und hinterher stehe ich heulend im Bad, weil ich doch eigentlich abnehmen will…und so..)

Ein weiterer Blick durch die Küche – Bananen!

Männe behauptet er konnte quasi in Zeitlupe mitverfolgen, wie sich die Schräubchen in meinem Gehirn drehten bis meine Augen zu leuchten anfingen und er wusste – jetzt ist alle Hoffnung verloren.

…Er ist ins Bett gegangen, als ich den Mixer aus dem Schrank holte….

Das Rezept ist ebenso einfach wie genial! Zwei Komponenten – eine Eiscreme!

In diesem Fall also Nutella und Banane.

Bananen pürieren, Nutella nach Belieben unterrühren und ab damit ins Eisfach – fertig!

Muss ich erwähnen, dass nach dem Fotos nichts mehr übrig geblieben ist? Dass der Besuch mir nicht glauben wollte, dass ich wirklich nur 2 Sachen zusammengemanscht habe und dass die Kinder jetzt alle 2 Minuten ankommen und sagen „aber Mama, wir haben doch noch Bananen, nicht? Und Nutella haben wir auch, richtig? Können wir nicht nochmal….“

 

 

Milktea Pralinen – valentines day (kitchen chaos) #4 17. Februar 2014

 

Da ist der Valentinstag schon wieder *schwupps* vorbei… und ich kam garnicht dazu, hier die restlichen wundervollen Dinge zu posten, die ich Männe und mir gegönnt habe! Aber egal, das hält mich ja bekanntlich nicht auf – und so poste ich es eben jetzt nach und nach.

Freitag hatten wir nicht wirklich viel Zeit für Romantik und co. Männe war bis spät Abends noch auf Geschäftsreise *seufz* schonwieder…

Außerdem war es ja „nur“ Valentinstag und somit war es ja eh nur meine „Pflicht“, etwas zu zaubern. Fies eigentlich, aber hey – wir Mädels bekommen dafür den ‚white day‘ im Mai an dem wir verwöhnt werden!

Ich holte ihn also (mit einer kleinen Tüte Kekse & Pralinen bewaffnet) am Flughafen ab, genoss auf dem Weg nach Hause im Zug 20 Minuten Kuschelzeit und saß dann eine ganze Weile alleine auf unserem riiiiiiesigen Sofa herum. Irgendwann kam er dann und…. überraschte mich ?!

 

 

Da wir jetzt ja in Deutschland leben, hat er mir zum „deutschen Valentinstag“ auch eine Kleinigkeit mitgebracht! Pralinen! Aus der Schweiz! Von Lindt & Sprüngli!!! Awwwwwwww!

Aber zurück zu meinem Küchenchaos – ich bin natürlich um seine Lieblingspralinen nicht herumgekommen – Milktea Pralinen.

 

 

Die Herstellung ist mehr als einfach – ihr braucht:

Die Namachoko nach Rezept zubereiten und auskühlen lassen. Formt aus der Masse Bällchen in der euch vorschwebenden Pralinengröße, legt sie auf einen Teller mit Backpapier und stellt sie ca. 15 Minuten ins Gefrierfach zum anhärten.

Schmelzt nun die weiße Schokolade über einem Wasserbad (oder in der Microwelle) und lasst sie unter rühren ebenfalls soweit auskühlen, dass sie sich nicht mehr – oder nur noch leicht- warm anfühlt.

 

 

Nun wird es matschig – nehmt euch eine der Kugeln plus einen Schwung von der weißen Schokolade und rollt diese einfach zwischen euren Handflächen vorsichtig, bis die ganze Kugel mit Schokolade überzogen ist. Nehmt unbedingt genug Schokolade, damit die äußere Schicht nicht zu dünn wird!

Legt nun eure handgerollten Meisterwerke auf Backpapier und lasst sie trocknen ~ fertig!

Zum Tauchen sind diese Pralinen leider ein bisschen zu weich *seufz* – zumindest sind sie bei mir so nichts geworden und sahen handgerollt einfach viel schöner aus!

 

 

Das Prinzip funktioniert übrigens auch mit anderen Nama-sorten – ich poste demnächst noch ein paar, die es bislang noch nicht auf diesen Blog geschafft haben~

 

Balkonien Woche #2 16. Februar 2014

Filed under: Balkonien — Rose @ 07:56
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Ich hätte nicht gedacht, dass einige Pflanzen so schnell wachsen! Besonders nicht, wenn man Süßkartoffeln und Ingwer als Vergleichspflanzen daneben stellt…

Dieses Jahr führe ich ein Pflanztagebuch. Nein, ich bin (noch) nicht vollkommen durchgedreht. Ich wollte einfach nur mal wissen, wie schnell sich welche Pflanzen entwickeln – und falls mich jemand mal irgendwann fragen sollte, muss ich nur meinen Kalender rausholen und ihm unter die Nase halten. Yosh!

 

 

Besonders überrascht haben mich diese Woche die Goyakerne. Ich habe sie am Mittwoch in warmem Wasser eingelegt und Donnerstag dann mit einem feuchten Küchentuch in einer kleinen dunklen Dose auf die Heizung gestellt. Ein Hoch auf Dunkelkeimer… am Freitag Abend hatte ich nochmal in die Dose geschaut – und sie dann vergessen. Vor ein paar Minuten habe ich dann den Blick gewagt und siehe da – der erste Kern ist aufgeplatzt!
Sieht ein bissel aus wie eine Muschel, die sich fortbewegen will.. bin mal gespannt ob die anderen Kerne auch noch nachziehen.

 

 

Beim Mitsuba regt sich auch langsam was… am letzten Dienstag sah es noch so aus:

 

 

Mittlerweile haben sich auch alle Tomaten aus der Erde getraut. Dienstag lugten erst zwei vorsichtig hervor und man konnte ihnen beim Wachsen zusehen. Wirklich. Morgens sah es noch so aus…

 

 

…und abends reckte sie schon ihre Blätter in die Luft. Mittlerweile sind die Blätter dunkler und die Stängel kräftiger geworden.

 

 

Mizuna wedelt jetzt mit „richtigen“ Blättern! Ich muss es langsam umtopfen, damit es sich gut weiterentwickeln kann. Ärgere mich ein bisschen, dass ich es nicht direkt in Pflanztöpfe gesäht habe – mal schauen, noch stehen hier ein paar Blumenkästen unbenutzt in der Gegend herum. Vielleicht sähe ich darin nochmal welches aus.

 

 

Mein Sorgenkind der Woche ist Nira. Nur ein einziges Korn hat gekeimt und der Stängel sieht alleine ziemlich traurig aus. Ich werde jetzt die Woche nochmal abwarten und mir dann überlegen, ob ich nochmal nachsähen mag..

 

 

雪イチゴ ・ yuki ichigo – valentines day (kitchen chaos) #3 14. Februar 2014

 

Yuki ichigo heißt übersetzt „Schnee Erdbeere“ und ist in Japan meißt in der Winterzeit in einigen Läden zu finden.

Vom Aussehen her erinnert es mich immer an die Prinzess Tarta von Ikea (eine Art Marzipankuchen) – geschmacklich ist es jedoch wesentlich leichter und wenn man leckere Erdbeeren bekommt, schmeckt es einfach himmlisch!

Das Rezept an sich ist relativ leicht, aber der Zusammenbau hat es in sich (mir ist „mein“ Mochiboden auch noch viel zu dick..) und daher werde ich die Tage mal ein Step-for-step Bildertutorial machen~

Wünsche euch einen tollen Valentinstag!!

Rose

 

 
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