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Rezept für Anko (Tsubuan und Koshian) 2. Oktober 2011

Filed under: Allgemein — Rose @ 20:37

Bevor ich mit dem Rezepteteil beginne, erstmal die Begriffserklärung..

 

Anko, das ist eine süßliche Paste aus Bohnen, die in der Asiatischen Küche gerne als Füllung für Süßigkeiten verwendet wird (z.B. Daifuku).

 

Meißt wird diese Paste aus den kleinen roten Azukibohnen hergestellt, es gibt aber auch andere Variationen die z.B. weiße Bohnen, grüne Bohnen, Mungobohnen oder Lutusnüsse beinhalten.

Tsubuan bezeichnet Anko, bei dem die Hüllenstücke nicht ausgesiebt wurden. Es fühlt sich dadurch ein wenig stückiger an als Koshian.

Koshian ist gesiebte Bohnenpaste und daher glatt.

 

 

Nun aber zum Rezept:

250g Azukibohnen

ca. 150g  Zucker

das wars schon….

Die Bohnen gut waschen und am Besten über Nacht einweichen lassen.

Nochmals gut abspühlen und in einen Topf geben (am Besten geeignet sind Dampfdrucktöpfe, da sich hier die Garzeit wesentlich verkürzt) die dreifache Menge Wasser auf die Bohnen geben und zum kochen bringen.

Bei Verwendung eines Dampdrucktopfes benötigen die Bohnen nur ca. 15 Minuten zum garen, bei Verwendung eines normalen Topfes kann es bis zu einer Stunde dauern, bis die Bohnen vollständig weich und gar sind.

Ab und zu eine Druckprobe machen, bei der man ein paar Bohnen entnimmt und schaut ob sie schon gut zu zerdrücken sind.

Tsubuan:

Die Bohnen in einem Gazetuch (oder Küchenhandtuch) abgießen, zurück in den Topf geben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrüken.

Eine halbe Tasse Wasser zugeben, den Zucker zufügen und gut verrühren. Zum köcheln bringen und unter stätigem rühren die Flüssigkeit verdampfen lassen bis die Paste die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

 

 

Koshian:

Die Bohnen in einem Gazetuch abgießen, dann zurück in den Topf geben, wieder Wasser zufüllen und die Bohnen zerstampfen.

Die so gewonnene „Bohnenmatsche“ durch ein feines Sieb in eine Schüssel drücken damit die Hülsen im Sieb hängen bleiben. Das Sieb mit den Resten in eine Schüssel mit Wasser stellen und umrühren, um die Reste aus den Hülsen zu lösen.  Die Inhalte der beiden Schüsseln zusammenfügen, die Reste aus dem Sieb entsorgen und die Schüssel mit der Paste mit Wasser füllen.

Es dauert etwa 10 Minuten, bis sich die Paste am Boden der Schüssel abgesetzt hat. Das Wasser nach den 10 Minuten abgießen und erneut frisches Wasser auffüllen. Wieder warten bis sich die Paste gesetzt hat, erneut abgießen und schließlich die Paste in ein Gazetuch geben um die überschüssige Flüssigkeit herauszupressen. Dazu das Tuch einfach so weit eindrehen, bis keine Flüssigkeit mehr ausläuft.

Nun solltet ihr einen recht geschmeidigen, jedoch brüchigen Klumpen Bohnenpaste vor euch haben.

Diesen Klumpen gebt ihr nun zusammen mit einem Becher Wasser und dem Zucker in einen Topf und verfahrt beim Kochprozess nun so wie auch beim Tsubuan.

Fertig ist das Anko 🙂

Gekühlt hält sich das Anko mindestens eine Woche, aber am Besten schmeckt es natürlich frisch aus dem Topf 😉

Ich überlege, noch Rezepte für weitere Anko Sorten einstellen soll.. ich persönlich bevorzuge z.B. Shiroan (weißes Anko) und Lotuspaste.. mal schauen wie viel Zeit mir demnächst zum kochen und experimentieren bleibt.. Oh, und Rezepte, die man mit dem Anko machen kann soll es natürlich auch noch geben!

(Bilder kommen bei nächster Gelegenheit nach!)

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